Artikel teilen! Was ist "Schwing dich fit!"- Training mit Flexi-Bar,Staby u.Co?(mit Video): Schwing dich fit! - Training mit Flexi-Bar, Staby, Swingstick und Co (incl ...





Nach meiner Einschätzung sind die Schwungstäbe (egal wie sie jetzt heißen) momentan die effektivsten und komplettesten Trainingsgeräte im Bereich Fitness und Rückentraining=Ganzkörpertraining auf dem Markt und für jedermann geeignet und bezahlbar.
Ich zitiere an dieser Stelle kurz Dr. med. Claus Keller Facharzt für Orthopädie; Sportmedizin:
„...aus medizinischer Sicht ist dieses Gerät nicht nur verwendbar zum Ausdauertraining für Gesundheitsbewusste, sondern auch zur Behandlung bei bereits bestehenden Störungen im Bewegungsapparat...hier wurde ein...vielfältig sinnvolles Übungsgerät entwickelt, welches
Warum setze ich Rückentraining mit Ganzkörpertraining gleich? Um eine stabile Haltung und damit verbunden eine stabile Wirbelsäule
zu bekommen macht es keinen Sinn nur die Rückenmuskulatur zu kräftigen. Genauso muss ich Bauchmuskulatur und die Gesäßmuskulatur stärken.Je besser meine Rumpfmuskulatur trainiert ist, um so leichter fällt es eine aufrechte Körperposition einzunehmen und diese auch über einen längeren Zeitraum zu
halten.Gerade in der heutigen Zeit, wo die Tendenz hin zu immer mehr sitzenden Tätigkeiten geht, die Bewegung immer
mehr zum Luxus wird, ist dies umso notwendiger.Gerade die stabilisierende Muskulatur an der Wirbelsäule(tief liegende
Muskulatur) benötigt unsere besondere Aufmerksamkeit, da sie wichtig für die Aufrichtung ist und bei fast allen zu schwach ausgeprägt ist. Die meisten Menschen wissen gar nicht das sie dort
Muskeln haben. Da das Training mit einen Schwungstab relativ gelenkschonend ist und die Möglichkeit besteht auch in
anderen Ausgangsstellungen zu schwingen, ist diese Form des Muskeltrainings auch in jeden Alter und auch für Menschen mit einen Handicap(z.B. Rollstuhlfahrer) durchführbar.
In meinen Kursen hatte ich Teilnehmer von 15 Jahren bis über 80 Jährige und alle brachten den Stab zum
Schwingen.Mit den Schwungstäben kann jeder sein eigenes Ganzkörpertraining individuell gestalten. Und wie bei den
meisten Anbietern von Schwungstäben angegeben, reicht wirklich eine viertel bis halbe Stunde dreimal die Woche aus, um in relativ kurzer Zeit die ersten Erfolge zu verzeichnen.
Ich hatte die Gelegenheit seit dem Frühjahr mit den verschiedensten Geräten zu arbeiten, nicht nur damit zu trainieren, sondern sie
auch an Patienten, Kunden anzuwenden.Eins kann ich gleich vorweg nehmen es ist im Grunde egal ob ich mit einen teuren
Gerät arbeite oder eine günstigere Version benutze, ohne regelmäßiges Training wird sich kein Erfolg
einstellen. Das ist genauso wie bei anderen Trainingsmethoden. Eins kann ich aber versprechen: Wer regelmäßig mit einen Schwungstab trainiert, wird auf die ersten
Erfolge nicht lange warten müssen. Bei mir machten sich so ca. nach 4 Wochen fast täglichen Training die ersten
Veränderungen bemerkbar. Mein Bauch wurde fester und ich bemerkte Muskelzuwachs am Gesäß. Auch viel es mir leichter eine aufrechte Körperposition einzunehmen. Gerade im Schulter- Nackenbereich spürte ich Verbesserungen hinsichtlich
der Haltung und der Beweglichkeit. Es machte sich sozusagen das viel beworbene „neue Körpergefühl“bemerkbar.
Was ist der große Vorteil von Flexi-Bar und Co?
Der große Vorteil von „Schwing dich fit!“ ist, das ich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlage. Ich nehme hier nur mal zwei heraus, weil ich glaube es sind die Wichtigsten, warum jemand zum Schwungstab greift.
Einerseits sind da die Aussichten auf Beseitigung von Rückenschmerzen und das Zweite ein Anregen des Stoffwechsels = Steigerung der Fettverbrennung.
Das Erste dürfte jeden klar sein. Kurz etwas zum angeregten Stoffwechsel.
Wenn ich mit einen Schwungstab trainiere werden automatisch sehr viele Muskelgruppen im Körper aktiviert, da ich versuche, den durch das Schwingen auftretenden Fliehkräften entgegen zu wirken. Kurz, ich möchte meine Ausgangsposition beibehalten. Dies geschieht ohne unser zu tun, da das Ganze auf Reflexebene geschieht. Deswegen fällt es auch den einen oder anderen etwas schwerer, den Stab zum schwingen zu bringen, weil sie versuchen aktiv ins „Schwinggeschehen“ einzugreifen.(Deswegen der Hinweis aufs Schaukeln: Impuls an richtiger Stelle geben!)
Da unsere Muskulatur einen permanenten Stoffwechsel hat, d.h. hier wird ständig Energie verbraucht, ist es doch sinnvoll so viel wie möglich Muskulatur zum Arbeiten zu bringen um soviel wie möglich Energie zu verbrauchen. Je mehr Muskulatur ich mit der Zeit aufbaue, umso größer wird mein Energieverbrauch. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo es dann an die Reserven geht und die kleinen Fettpölsterchen schmelzen. Und das auch dann wenn ich gar nicht mehr trainiere, weil unsere Muskulatur weiter Energie verbraucht (permanenter Stoffwechsel).
Ich kann also einerseits sagen: Mit „Schwing dich fit!“ tue ich etwas gegen meine Rückenbeschwerden und nehme nebenbei noch ab, oder ich drehe das Ganze herum und sage:
Mit „Schwing dich fit!“ tue ich etwas zur Gewichtsreduktion und gleichzeitig trainiere ich meinen Rücken.
Natürlich vergessen wir nicht die anderen positiven Aspekte wie Gleichgewichtstraining, Verbesserung der Koordination, Haltungsverbesserung, Stärkung Herz-Kreislaufsystem und und und.
Allein an dieser Aufzählung sieht man schon vielseitig und
effektiv das Training mit den Schwungstäben ist und weshalb ich darauf schwöre und es eigentlich nur jeden empfehlen kann.
Hier ein paar Schwingtipps!
Wenn sie das erste mal mit dem Schwungstab trainieren nehmen sie ihn locker in beide Hände.
Halten sie ihre Arme leicht angebeugt und versuchen sie ihn durch leichte Impulse aus Armen und Schultern zum Schwingen zu bringen.
Die Richtung in der ihre Unterarme zeigen ist bei den meisten Übungen zugleich die Schwungrichtung. Vermeiden sie zu starke Bewegungen der Ellenbogen. Versuchen sie ihre Handgelenke gerade, in
Verlängerung der Unterarme und stabil zu halten, sonst kann es zum Kreisen der Stabenden kommen. Fassen sie den Handgriff nicht zu fest. Es reicht auch vollkommen wenn sie den Stab zwischen
Daumen und Hand halten.


Wenn sie versuchen sollten zu stark ins „Schwinggeschehen“ eingreifen zu wollen, schließen sie einfach mal die Augen und probieren es erneut.
Da die Arme nach unten zeigen ist die Schwungrichtung auf/ab.
Wenn sie die Arme nach vorn strecken und in Höhe Brust Schwingen ist die Richtung vom Körper weg und zurück.
Schwingen sie über Kopf, ist die Richtung hoch/tief. Die Pfeile zeigen die Schwungrichtung.
Wie schon erwähnt ist die Ausgangsstellung mit geraden Rücken sehr wichtig. Außerdem sollte man immer mit leicht gebeugten
Knien stehen. Wird der Oberkörper nach vorn geneigt findet diese Bewegung in der Hüfte statt. Der Rücken ist dabei in seiner geraden Position zu halten.
Um festzustellen ob ihr Rücken gerade ist nutzen sie ihren Schwungstab. Halten sie ihn an den Rücken. Die mit Pfeilen markierten Körperstellen sollten Kontakt mit dem Stab haben. Dies wären das Kreuzbein/Gesäß, die Region zwischen den Schulterblättern sowie der Hinterkopf.
Eine andere einfach Möglichkeit ist, wenn sie sich komplett an eine Wand stellen. Wandkontakt sollten Fersen, Waden, Gesäß,
Schulterblattregion und der Hinterkopf (ohne den Kopf in den Nacken zu werfen) haben. Dabei sollte der Blick frei gerade aus gehen und diese Haltung sollte auch relativ einfach, d.h. ohne große
Anstrengung, zu halten sein.
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